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Ephraim Kishon - Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht

Eine bissige Satire auf die moderne Kunst

Der junge und unbekannte Künstler Raphael Schlesinger verehrt Rembrandt, hat aber selbst bisher mit seinen Bildern keinen Erfolg gehabt. Seine 'Muse' und Freundin Dahlia untersützt ihn, wo sie kann.

Um einen elektrischen Teekessel an eine hoch oben gelegene Steckdose anzuschliessen, werden zufällig herumstehende Möbelstücke aufeinander getürmt und der Kessel darauf platziert.

Just in diesem Moment wird Schlesinger von dem Kritiker-Papst Kalman M. Kaschtan besucht, der in diesem Turm eine revolutionäre neue Kunstrichtung zu erkennen glaubt: Der mobiliaristische Kunst-Stil ist geboren...Eine Satire auf den modernen Kunstbetrieb, deren deutsche Erstaufführung der Autor selbst in den "Hamburger Kammerspielen" inszeniert hat: Der junge Maler Raphael verehrt Rembrandt, hat es selber aber noch nicht weit gebracht, weil seine gegenständlich gemalten Bilder kein Interesse finden. Da kommt der Kritiker-Papst Kaschtan ins Atelier, der für Raphaels Bilder nur ein müdes Lächeln zeigt, von einem Zufallsgebilde jedoch geradezu fasziniert ist: Um den Stecker in der Deckenlampe zu erreichen, wurden Tisch, Stuhl, Schemel und Teekessel aufeinandergetürmt - und mit diesem bizarren Gebilde ist nun eine neue Kunstrichtung entstanden: die mobiliaristische Kunst. Als die Freundin dem Maler zuruft: "Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht!", hat es auch schon einen Namen. Zwar merkt er bald, dass alles Humbug ist und die Leute einfach veräppelt werden, doch die Dinge haben ihren Lauf des auf Public Relations und Profit orientierten Kunstmarktes genommen. Als selbst Raphaels Protest gegen den organisierten Rummel um seine Person noch beklatscht und prämiert wird, macht er gute Miene zum lukrativen Spiel: Der Rummel kann weitergehen.

Eine Inszenierung des HELDEN Theater e. V. unter der Regie von Christian Wogatzke.

 

Preise:
12,00 Euro normal,
10,00 Euro ermäßigt (Schüler und Studenten)

 

Kartenvorverkauf

Beginnam 20.05.2017um 19.30 Uhr
Endeam 20.05.2017um 22.00 Uhr
OrtTheater Altes Hallenbad, Haagstr. 29, 61169 Friedberg (Hessen)
  
VeranstalterHELDEN Theater e. V.
  
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