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Der nächste Schritt zur Neugestaltung
Erster Preisträger ist der gemeinschaftliche Entwurf der Büros „club L 94 Landschafts-architekt*innen“ aus Köln und „RÖVER Ingenieursgesellschaft mbH“ aus Gütersloh. Der Entwurf des zweitplatzierten Preisträgers stammt vom Büro „Treibhaus Land-schaftsarchitektur“ aus Berlin. Am Wettbewerb hatten sich insgesamt fünf Architekturbüros aus ganz Deutschland beteiligt. Alle Beiträge waren für die Begutachtung und Beschlussfassung durch das Preisgericht zuvor anonymisiert worden.
Der Umgestaltungsbereich umfasst die Kaiserstraße von der Kreuzung Ockstädter Straße im Süden bis zur Burganlage im Norden. Um die Neugestaltung der Kaiserstraße in die umgebende Altstadt einzubinden, sind darüber hinaus die Eingangsbereiche der angrenzenden Stichstraßen in das Plangebiet integriert. Tobias Brandt, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, Liegenschaften und Rechtswesen der Stadt Friedberg: „Die beiden Preisträgerentwürfe zeigen zwei deutlich unterschiedliche Gestaltungskonzepte, die jedoch beide spannende und zukunftsrelevante Ansätze vorlegen.“
Das Preisgericht würdigte der Erstplatzierten in seiner Begründung: Der Entwurf stellt sich als insgesamt sehr robustes Konzept dar, welches auf die kommenden Veränderungen sehr gut und flexibel reagieren kann, ohne seine planerische Intention zu verlassen.
Erste Anläufe zur Umgestaltung der Kaiserstraße gab es 2010, deren erster Baustein die Neugestaltung des Elvis-Presley-Platzes mit Einweihung in 2014 war. Ab 2018 folgte mit der Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) ein umfassender gesamtstädtischer Prozess, in dessen Rahmen verschiedene Beteiligungsformate wie das Rote Sofa stattfanden. In diesem Kontext wurde auch die Umgestaltung der Kaiserstraße erneut diskutiert und als Schlüsselprojekt mit erhöhter Priorität erklärt.
Im Februar 2022 fasste die Stadtverordnetenversammlung einstimmig den Beschluss, einen Gestaltungswettbewerb für die Neugestaltung der Kaiserstraße durchzuführen, mit dem Ziel einen umsetzbaren Entwurf zu erhalten. Im Januar 2023 erfolgte die Veröffentlichung der Auslobung zum Wettbewerb, der mit der Entscheidung durch das Preisgericht nun abgeschlossen werden konnte und erster Teil des Vergabeprozesses der Ausführungsplanung für die Umgestaltung der Kaiserstraße ist.
Bürgermeister Antkowiak: Nächster wichtiger Schritt ist getan
Bürgermeister Dirk Antkowiak: „Mit der Auswahl durch das Preisgericht haben wir den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Neugestaltung der Kaiserstraße getan. Ich danke allen Mitwirkenden für ihr Engagement im Rahmen des Wettbewerbs, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des begleitenden Büros BSMF, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und natürlich allen Büros, die einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht haben.“
Der erfolgreiche Abschluss des Realisierungswettbewerbs, so Antkowiak weiter, sei die grundlegende Basis für die Umsetzung der Kaiserstraßenumgestaltung. Parallel zur Vergabe für die Ausführungsplanung werden weitere erforderliche Gutachten und Untersuchungen (u.a. archäologische Grabungen) in Auftrag gegeben. „Für die weite-ren Umsetzungsschritte werden wir mit unserem Fördermittelmanagement auch be-stehende Förderoptionen prüfen“, so Erste Stadträtin und Kämmerin Marion Götz.
Öffentliche Präsentation der Siegerentwürfe
Der Entwurf des Ersten Preisträgers wird am Montag, 9. Oktober 2023, in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung (SE) vorgestellt. Beginn der Ausschusssitzung in der Stadthalle ist um 19.30 Uhr.
Eine öffentliche Präsentation der Wettbewerbsergebnisse findet am Dienstag, 17. Oktober 2023, von 19.15 Uhr an im Kaiser-Forum (ehemaliges Kaufhaus JOH) statt. Die beiden Siegerentwürfe werden auch in den Schaufenstern ausgestellt. Die Stadt Friedberg bedankt sich bei der Werkmann-Unternehmensgruppe (Dietzenbach) für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und bei der Pegasus Spiele GmbH (Friedberg) für die Unterstützung bei der Veranstaltungsplanung.

