Internationale Bühne für die „Vision Green Barracks“

Mit einer großen Interviewrunde, einer Videopräsentation und bei zahlreichen Gesprächen am Messestand der BImA werden erste potenzielle Investoren auf den Vermarktungsstart des Großprojekts aufmerksam gemacht. Die EXPO REAL als größte internationale Immobilienmesse bietet drei Tage lang den idealen Rahmen für die Investorensuche. Die Stadt Friedberg ist mit einer Delegation, bestehend aus Verwaltungsspitze (Bürgermeister Antkowiak), dem Leiter des Amts für Stadtentwicklung, Liegenschaften und Rechtswesen (Tobias Brandt) und der Leiterin der Abteilung Stadtplanung (Ann Kathrin Magic) in München vertreten. Auch der künftige Bürgermeister Kjetil Dahlhaus nahm an der Präsentation in München teil.

„Bei der EXPO REAL können wir das Projekt optimal am Markt platzieren. Das unmittelbare Aufeinandertreffen mit den führenden Immobilienentwicklern ist ein großer und wichtiger Schritt, um die geeigneten Partner zu finden.“ sagte Antkowiak zum heutigen Messestart.

Die Stadt Friedberg hat die Planungshoheit für das ehemalige Militärareal inne, auf dem ein nachhaltiges und grünes Stadtquartier (Arbeitstitel „Vision Green Barracks“) entstehen soll. Voraussichtlich 62 Hektar werden nach Abzug öffentlicher Bedarfe (z.B. Feuerwehr, Kreisverwaltung) zur privatwirtschaftlichen Entwicklung veräußert. Stadt und BImA suchen die Investoren für die letzte große Konversionsfläche in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main mittels eines EU-weiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.

Neun Prozent der Gesamtfläche sind für den Natur- und Artenschutz vorgesehen sowie zehn Prozent für Grün- und Parkanlagen, die übrigen Flächen stehen vorwiegend für den Wohnungsbau sowie Gewerbe zur Verfügung. Die Quartiersentwicklung erfolgt auf Grundlage eines städtebaulichen Vertrages, die der künftige Entwickler verpflichtend mit der Stadt Friedberg schließt.

Nach dem nun erfolgten Vermarktungsauftakt stehen die nächsten Schritte an. Dazu gehören insbesondere der Vergabeprozess, die Vertragsverhandlungen und die Beschlussfassung durch die städtischen Gremien. Antkowiak: „Die unmittelbare Nähe des Geländes zur Friedberger Innenstadt ist eine wunderbare Chance für moderne Stadtentwicklung. Wir freuen uns auf einen spannenden Entwicklungsprozess.“