Städtepartnerschaften im Fokus: Friedberg setzt Zeichen für gelebtes Europa Städtepartnerschaften im Fokus: Friedberg setzt Zeichen für gelebtes Europa

Den Europagedanken nicht nur auf politischer Ebene, sondern vor allem durch Vereine, Familien und gegenseitige Schüleraustausche zu leben, ist seit jeher die Basis der Friedberger Städtepartnerschaften. Ziel ist es, Begegnungen zu schaffen und den Austausch zwischen den Menschen nachhaltig zu stärken.

Zu den langjährigen Partnerstädten Friedbergs zählen Magreglio am Comer See sowie Villiers-sur-Marne in der Region Île-de-France. Mit der portugiesischen Stadt Entroncamento besteht seit 2018 eine offizielle Städtepartnerschaft, die im Jahr 2019 mit einer gemeinsamen Verschwisterungsfeier vor Ort weiter gefestigt wurde.

Ein Höhepunkt des Wochenendes ist die feierliche Stadtverordnetenversammlung am 21. Mai um 19:00 Uhr, in der die Bedeutung der internationalen Beziehungen gewürdigt wird. In diesem Rahmen erfolgt auch die Unterzeichnung der Urkunde zur 60-jährigen Städtepartnerschaft mit Villiers-sur-Marne. Zudem erhält Graziella Pescarmona, ehemalige Stadträtin aus Magreglio, das Ehrenschild der Stadt Friedberg. Ziel der Veranstaltung ist es, die Städtepartnerschaften stärker in die Öffentlichkeit zu tragen und für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu machen.

Am Freitag, 22. Mai, folgt um 18:00 Uhr die feierliche Eröffnung des Weinfestes durch die Bürgermeister. Im Anschluss erfolgt die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt.

Zur Veranstaltung werden zahlreiche Gäste aus den Partnerstädten erwartet. Aus Magreglio reist die ehemalige Stadträtin Graziella Pescarmona mit Begleitung an. Aus Villiers-sur-Marne werden Bürgermeister Jacques-Alain Bénisti sowie die Erste Stadträtin Francine Freudberg und die Zweite Stadträtin Florence Ferra-Wilmin teilnehmen. Die Delegation aus Entroncamento musste ihre Teilnahme leider absagen.

Neben den bestehenden Partnerschaften ist in diesem Jahr auch eine Delegation aus Leżajsk zu Gast. Zwar besteht derzeit noch keine offizielle Städtepartnerschaft, jedoch gibt es bereits eine enge Verbindung über den schulischen Austausch zwischen der polnischen Partnerschule Zespół Szkół Technicznych und der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg. Der Besuch dient dazu, die Beziehungen weiter zu vertiefen und mögliche Perspektiven für eine zukünftige Partnerschaft auszuloten. Aus Leżajsk werden unter anderem Bürgermeister Krzysztof Trębacz, der Vorsitzende des Stadtrats Marcin Czubat, Schulleiter Zbigniew Trębacz sowie die Assistentin des Landrats, Agnieszka Wycazarska, erwartet.

Bürgermeister Kjetil Dahlhaus betont: „Städtepartnerschaften sind gelebtes Europa. Sie verbinden Menschen über Grenzen hinweg und schaffen Verständnis, Freundschaft und Vertrauen. Gerade der persönliche Austausch – in Vereinen, Familien und Schulen – macht diese Partnerschaften so wertvoll.“

Mit dem Städtepartnerschaftstreffen setzt die Stadt Friedberg ein bewusstes Zeichen für Zusammenhalt, Austausch und die europäische Idee.