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Herbstmarkt 2026: Mehr Aufenthaltsqualität rund um Festzelt und neu organisiertem Gourmetgarten
Mit dem neuen Konzept werden die gastronomischen Angebote stärker in einem gemeinsamen Bereich gebündelt. Ziel ist es, die Besucherfrequenz rund um das Festzelt zu erhöhen und damit dessen wirtschaftlichen Betrieb zu unterstützen. Zugleich entstehen kurze Wege zwischen Festzelt, Außengastronomie und Marktgeschehen sowie ein zentraler Ort zum Treffen, Essen, Verweilen und Feiern.
„Wir wollen das Festzelt als wichtigen Bestandteil und Herz unseres Herbstmarktes erhalten. Das gelingt nur, wenn wir die Angebote stärker zusammenführen, die Atmosphäre verbessern und das Festzelt wieder zu einem Ort machen, an dem sich möglichst viele Menschen wohlfühlen“, betont Bürgermeister Kjetil Dahlhaus. Die Bewirtung und der Betrieb eines Festzeltes seien in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger geworden. Vielerorts tragen sich die Festzelte nicht mehr und werden aus Kostengründen gestrichen. Das möchte Friedbergs Bürgermeister Dahlhaus verhindern. Umso wichtiger sei es, gemeinsam neue Wege zu gehen und das Festzelt als Angebot für die ganze Stadt zu stärken.
Das Festzelt soll künftig unter dem Motto „Von Friedberg für Friedberg und die Region“ stehen. Geplant ist, Gewerbetreibende, Vereine und weitere Akteure aus Friedberg und der Region immer stärker einzubinden. So soll ein Festzelt entstehen, das die Vielfalt der Stadt sichtbar macht und von möglichst vielen Menschen getragen wird. Ziel ist es, langfristig die Wertschöpfung noch stärker in Friedberg und der Region zu binden. Neben dem gastronomischen Angebot ist auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm vorgesehen, dass verschiedene Zielgruppen anspricht und den Herbstmarkt familienfreundlich ergänzt.
Neu in diesem Jahr ist ein Dartturnier am Sonntag, 20. September, das zusätzliche Unterhaltung ins Festzelt bringt und das Programm um ein sportliches Highlight erweitert. Los geht es um 11 Uhr mit der Gruppenphase, ab 16 Uhr beginnt die K.-o.-Runde. Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Teilnehmer und Gäste ab 17 Uhr mit Max Hopp, bevor am Abend die entscheidenden Spiele auf der Bühne ausgetragen werden. Für die passende Stimmung sorgt DJ Mika Malle. Das Startgeld beträgt 25 Euro, die Anmeldung ist über den im Programm abgedruckten QR-Code möglich. Mit dem neuen Format möchte die Stadt den Sonntag im Festzelt noch attraktiver gestalten und Besucherinnen und Besucher zu einem geselligen und abwechslungsreichen Herbstmarkttag einladen.
Die Stadtverwaltung hat dabei auch die Rückmeldungen aus den vergangenen Jahren aufgenommen. Kritik an den letzten Festzelten sei gehört worden und in die Planungen eingeflossen. Bereits bei der Bürgerversammlung im November hatte die Stadt aktiv das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht, Wünsche gesammelt und Anregungen aufgenommen.
„Die Meinung der Bevölkerung ist uns wichtig. Der Herbstmarkt lebt davon, dass die Menschen ihn annehmen und unterstützen“, so Dahlhaus. Die Stadt hoffe deshalb auf eine breite Beteiligung der Besucherinnen und Besucher. Nur wenn das Festzelt genutzt und getragen werde, könne es auch langfristig erhalten bleiben.
Der Herbstmarkt findet vom 18. bis 22. September auf der Seewiese in Friedberg statt. Weitere Informationen zum Programm sind der Themenseite des Friedberger Herbstmarktes zu entnehmen.

