Städtische Seniorenfahrt führte 398 Friedbergerinnen und Friedberger an die Mosel

Insgesamt hatten sich 439 Friedbergerinnen und Friedberger für die Seniorenfahrt angemeldet. Besonders wichtig war der Stadtverwaltung dabei, möglichst allen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen. Durch kurzfristige Absagen konnten schließlich alle Personen auf der Warteliste nachrücken.

„Eine Warteliste bedeutet bei unserer Seniorenfahrt nicht automatisch eine Absage. In diesem Jahr konnten am Ende alle mitfahren, die dabei sein wollten. Das freut mich sehr, denn diese Fahrt ist ein wichtiges Angebot für Gemeinschaft, Begegnung und Teilhabe im Alter“, betont Bürgermeister Kjetil Dahlhaus.

Die städtische Seniorenfahrt zählt seit vielen Jahren zu den festen Angeboten der Stadt Friedberg für ältere Bürgerinnen und Bürger. Sie bietet die Möglichkeit, gemeinsam einen Tag außerhalb des gewohnten Umfelds zu verbringen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Eindrücke zu sammeln. Gerade für viele ältere Menschen sei ein solches Angebot ein wichtiger Beitrag zur sozialen Teilhabe.

Nach der Anreise mit den Bussen ging es für die Teilnehmenden zunächst nach Traben-Trarbach. Von dort aus führte eine Schifffahrt nach Bernkastel-Kues. Dort blieb Zeit für einen Aufenthalt in der historischen Altstadt, bevor es am Abend gemeinsam zurück nach Friedberg ging.

Begleitet wurde die Fahrt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie einem Betreuungsteam. Erstmals waren außerdem zwei Sanitäterinnen und Sanitäter des DRK-Ortsverbands Friedberg/Wöllstadt mit an Bord. Diese zusätzliche Begleitung habe sich aus Sicht der Stadt bewährt und soll auch bei künftigen Fahrten berücksichtigt werden.

Bürgermeister Dahlhaus dankte insbesondere Simone Köhl vom Amt für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen, die die Seniorenfahrt federführend organisiert hatte, sowie allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. „Eine Fahrt mit fast 400 Teilnehmenden braucht eine sehr gute Vorbereitung und viele Menschen, die Verantwortung übernehmen. Dafür gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank“, so Dahlhaus.

Auch besondere Momente gehörten zum Programm: Unter anderem wurden die ältesten Teilnehmenden gewürdigt. Zudem konnte Ilse Schaaf aus Ockstadt während der Fahrt zu ihrem 88. Geburtstag gratuliert werden.

Die Stadt Friedberg möchte die Seniorenfahrt auch im kommenden Jahr wieder anbieten. In welcher Form sie stattfinden kann, wird frühzeitig geprüft. Dabei spielen neben organisatorischen Fragen auch verfügbare Kapazitäten, geeignete Ziele und eine sichere Durchführung eine wichtige Rolle. Zudem soll der Anmeldeprozess für den nächsten Ausflug optimiert und möglichst fair für alle Interessenten gestaltet werden.