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“The Human Scale“

Dokumentarfilm mit dem Architekten und Städteplaner Jan Gehl von Andreas Dalsgaard, 2013, 1 Std. 23 Min.

“The Human Scale“, Dokumentarfilm mit dem Architekten und Städteplaner Jan Gehl von Andreas Dalsgaard, 2013, 1 Std. 23 Min.

 
Mit einer Einführung von Architekt Michael Frielinghaus (Gruppe "Spurenleger")
 
Sie wissen, dass sich Friedberg im Augenblick in einer für die weitere Entwicklung der Stadt wegweisenden Situation befindet. Als Fortsetzung der konstruktiven öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung am 07. März im Albert-Stohr-Haus möchten wir Ihnen einen Film zeigen, der sich mit der Frage befasst, worin der Lebenswert von Städten für die Menschen besteht und wie sie sich in diesem Sinne verändern müssen.
Damit befasst sich seit mehr als 40 Jahren der “Stadtführer“ im Film,  der Architekt und Städteplaner Jan Gehl. Sein Blick ist auf Städte anderer Dimension als Friedberg gerichtet, aber der Film kann auch für unsere Diskussion vor Ort über eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Stadtplanung informativ und weiterführend sein.
Jan Gehl , geb.  1936) ist ein dänischer Architekt und Stadtplaner aus; nach Abschluss seines Studiums 1960  arbeitete er bis 1966 als Architekt und folgte dann dem Ruf auf Gastprofessuren in Kanada, USA, Mexiko, Australien, Belgien, Deutschland, Polen und Norwegen. Inzwischen ist er emeritierter Professor der Kgl. Dänischen Kunstakademie. 
Im Fokus von Gehls Arbeit steht die Verbesserung der städtebaulichen Infrastruktur   und die Optimierung der Lebensqualität der Menschen. Sein Buch “Public Spaces, Public Life“  beschreibt am Beispiel Kopenhagen, wie innerhalb von 40 Jahren aus einer vom Autoverkehr stark geprägten Stadt ein Ort der Verkehrsberuhigung mit vielen verschiedenen Begegnungszonen entstanden ist. Gehl betreut Stadtentwicklungsprojekte auf der ganzen Welt. Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Preise für seine Tätigkeit und Forschung in der Stadtplanung.
 
Ein Eintritt wird erhoben!
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Filmteam im Bildungsforum
Karin Rogalski, Peter Löffler, Wolfgang Pilz, Peter Schubert

 

 

…  und dann ist es Zeit, mit der Einlösung Ihrer Wünsche nach bedeutenden Werken der Filmgeschichte.
Wir beginnen am
 
Sonntag, 15. April, 17.00 Uhr
mit
 
“M – eine Stadt sucht einen Mörder“, Regie Fritz Lang; Drehbuch Fritz Lang/Thea von Harbou; 1932 (in einer restaurierten Fassung von 2016), mit Peter Lorre, Gustav Gründgens,  Paul Kemp, Theo Lingen, Rosa Valetti …; 1 St.17 Min.
 
Das “Cahier du Cinéma“ nennt “M-…“  2008 in ihrer Liste der 100 besten Filme aller Zeiten auf Platz 6; Fritz Langs Werk  nimmt damit die beste Platzierung für eine deutsche Filmproduktion ein.
 
Der Filmtitel lässt auf einen Kriminalfilm schließen, und das ist “M“ auch, aber er ist eingebettet in die soziale Wirklichkeit des Proletariats, er ist eine Satire auf die hysterische Angst der Bürger, ihr Denunziantentum und ihre Lynchlust,er ist Spiegel des  gesellschaftlichen Klimas der Weimarer Republik am Vorabend des Nationalsozialismus und schließlich wird er zum Thriller mit der Jagd auf den Mörder.
„Langs erster Tonfilm gehört zu den Meisterwerken des deutschen Vorkriegskinos, … seine. sarkastische Schilderungen von Menschenjagd und Massenhysterie sowie Peter Lorres geniale Interpretation des Mörders als Täter und Opfer zugleich wurden von den Nationalsozialisten später nicht ohne Grund als subversiv empfunden.“ (Lexikon des Internationalen Films).
 
Fritz Lang , geb.1890 in Wien, begann mit siebzehn Jahren ein Bauingenieurstudium, wechselte aber nach einem Jahr im Jahr  von der Technischen Hochschule zur Wiener Akademie der Graphischen Künste und trat nebenbei als Kabarettist auf. Sein Studium setzte er 1911 an der Münchner Kunstgewerbeschule von Julius Dietz und 1913/14 bei dem Kunstmaler Maurice Denis (1870 - 1943) in Paris fort. Mit Beginn des 2.  Weltkriegs kehrte Fritz Lang nach Wien zurück,  meldete sich als Freiwilliger zum Kriegseinsatz. Nach Kriegsende zog er nach Berlin und arbeitete dort zunächst als Dramaturg, aber schon 1919 debütierte er als Filmregisseur.1922 heiratete er die Schriftstellerin Thea von Harbou, die mit ihm gemeinsam an den Drehbüchern seiner Filme arbeitete. Mit seinen in den Zwanzigerjahren gedrehten expressionistischen Filmen – vor allem mit "Metropolis" (1926) – wirkte er stilbildend. Sein erster Tonfilm war  "M- Eine Stadt sucht einen Mörder".
Die Nationalsozialisten untersagten die Aufführung einiger Filme von Fritz Lang und er wanderte, trotz des Angebots von Joseph Goebbels, den Posten eines Reichsfilmintendanten zu übernehmen, zunächst nach Paris aus, wo er 1933/34 "Liliom" drehte, bevor er nach Hollywood ging und ein Jahr später amerikanischer Staatsbürger wurde.
Von 1956 bis 1960 lebte Fritz Lang noch einmal in Deutschland, konnte aber nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen und kehrte verbittert in die USA zurück, wo er aufgrund einer fortschreitenden Erblindung kaum noch arbeiten konnte. Fritz Lang starb1976 in Los Angeles. Sein filmisches Werk umfasst annähernd 50 Filme.
Beginnam 11.04.2018um 19.00 Uhr
Endeam 11.04.2018um 21.00 Uhr
OrtCentral Studio, Wolfengasse 3-5, 61169 Friedberg
  
VeranstalterBildungsforum Friedberg
  
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